In letzter Zeit wird viel über die Abgasproblematik bei Autos und die Zukunft des geliebten Transportmittels geschrieben und diskutiert. Wissenschaftler und Techniker arbeiten verbissen an dem Antrieb der Zukunft für die Personen- und Transportfahrzeuge. Die einen forschen an leistungsfähigeren Batterien für Elektroautos und andere Fahrzeugbauer wollen optimalere Wasserstofftanks (bisher ausreichend für 400 km Reichweite) in Fahrzeugen mit Brennstoffzellen unterbringen. Investoren für Wasserstoffladestationen gibt es bisher aber nicht.

Und der LOHC-Technologie (Flüssige organische Wasserstoffträger) fehlt es noch an höherer Speicherkapazität der eingesetzten Trägerflüssigkeiten. Interessant ist die letzte Variante, weil das bestehende Tankstellennetz genutzt werden könnte. Das zum bisherigen Stand. Aber aller Anfang ist schwer. In Dölau wurde zumindest ein erster Schritt getan. Wer es noch nicht weiß, in Dölau steht bereits eine Ladesäule für Elektroautos. Sie befindet sich auf dem Territorium des Krankenhauses Martha-Maria. Zwischen Hauptgebäude und Kindergarten stehen zwei Anschlüsse für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Wer kein Fahrzeug besitzt, ein weiteres Auto benötigt oder sein eigenes Auto schonen möchte, der kann neuerdings auf einen Leihwagen derTarifklasse „Kompakte“, ein Renault Mégane, von „teilAuto“ zurückgreifen. Dieser steht in der Elbestraße, nahe der Kreuzung mit der Stadtforststraße.

An einer Hinweistafel stehen Faltblätter über die Nutzung der Teilautos zur Verfügung. Wie Herr Dr. Götz Meister von „teilAuto“ mitteilte, wird bei entsprechender Nachfrage gegebenenfalls an anderer Stelle in Dölau ein weiteres Fahrzeug angeboten.

(Fotos und Beitrag: Bernd Wolfermann, Feb.18)