Seit 1291

Die Geschichte Dölaus

um 3000 v. Chr.

Schon in der Jungsteinzeit ist die Gegend besiedelt: Auf der Bischofswiese am Rand der heutigen Dölauer Heide errichteten Menschen der Baalberger (4100-3600 v. Chr.) und der Bernburger Kultur (3300-2800 v. Chr.) eine befestigte Anlage. 1) Aus jener Zeit stammt auch die „Steinerne Jungfrau“, ein Menhir (vorgeschichtlicher Großstein) aus Quarzit, der einst über acht Meter maß und heute noch rund 5,5 Meter hoch ist – nach dem Gollenstein im Saarland der zweitgrößte Mitteleuropas. Wozu der „Lange Stein“ diente, ist bis heute ungeklärt: Kultplatz, Grabmal oder steinerner Kalender. 1890 brach die stark verwitterte Spitze ab; die Bruchstücke liegen bis heute daneben. 2)

um 700 n. Chr.

Slawische Siedler kamen als freie Bauern in das von germanischen Stämmen weitgehend verlassene Gebiet. Rund um die Quelldeiche des Dölauer Baches gründeten sie unseren Ort. Dieser Ort verfügte über die von den Slawen besonders bevorzugten Lagefaktoren, denn Wasser war in der Dölauer Senke auch in Trockenzeiten stets verfügbar. 3)

um 1160

Etwas abseits vom slawischen Siedlungskern errichteten flämische Einwanderer auf festem Boden zunächst eine Holzkapelle und dann um 1160 eine kleine Steinkapelle während der Christianisierung des Gebietes an der Saale. Dass bereits 50 Jahre später ein Breitwandwestturm angebaut wurde, könnte Beleg dafür sein, dass Dölau in Abgrenzung zum zeitgleichen Kirchenbau mit Kirchturm in Lettin ein eigenes Pfarrdorf war und wohl erst im Zuge der Reformation diesen Status verloren hat. Offenbar hat diese Steinkirche auch als einziges Gebäude den 30-jährigen Krieg überdauert. 4) Die Kirche St. Nicolai et Antonii zählt damit zu den ältesten Gotteshäusern Halles.

1342

Der um 700 gegründete Ort wird in Urkunden erstmals ala „Delowe“ erwähnt. Der Namen leitet sich möglicherweise vom altslawischen dolni oder dolina für Niederung oder del für Teich oder Hügel ab. Namensgeber könnte aber auch ein Stammesfüher namens Delu gewesen sein. Verwaltungsmäßig gehört Dölau damals zum Amt Giebichenstein im Saalkreis des Erzstifts Magdeburg.3)

1618-1648

Der Dreißigjährige Krieg trifft auch Dölau mit voller Wucht. Der Einmarsch der kaiserlichen Truppen unter Wallenstein mit rund 50000 Mann im Oktober 1625 in den Saalkreis und der Quartiernahme in Halle verursachte im Umfeld eine Hungersnot. Ein Viertel der Bevölkerung Dölaus starb als in deren Folge Ruhr und Pest ausbrachen. Als  es 1636 zu Gefechten zwischen kaiserlichen und schwedischen Truppen kam, dürfte auch vom Dorf und seinen Bewohnern nichts geblieben sein. Alle Dörfer der Heidepflege waren total ausgebrannt. Die alte Steinkirche überstand als einziges Gebäude die Verwüstung. 3)

um 1680

Nach dem 30igjährigen Krieg wird der uralte Ausgangspunkt der Siedlung, die Brunnenstraße (heute „Am Hügel“) wird das Kernstück des wieder entstehenden Ortes. 5) Der Ort bleibt landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Tode Augusts von Sachsen-Weißenfelds am 4. Juni 1680 waren Halle und der Saalkreis gemäß den Beschlüssen des Westfälischen Friedens an das Kurfürstentum Brandenburg gefallen. Dölau avancierte zu einem der westlichen Vorposten des Amtes Giebichenstein. 3)

1736

Entdeckung von Steinkohlevorkommen im Nordosten von Dölau. Mit der Bewilligung von 480 Taler am 18.09.1736 durch König Friedrich Wilhelm I begann der Abbau der Kohle. Der Bedarf an Arbeitskräften führte zu einer gewissen Expansion des Ortes. Es entstanden neue Gebäude (z.B. Zechenhaussiedlung) für die hier arbeitenden Bergleute und Hilfskräfte. In den folgenden Jahren wurden 14 Schächte in Förderung gebracht. 6)

1750

Braunkohlefunde im Nordwesten Dölaus - Später Teil der Grube „Anna“

(zwischen Imkerweg und Einmündung Stadtforststraße/Neuragoczystraße in Salzmünder Straße). 7)

1795

Braunkohleabbau in kleinen Mengen am Schenkberg 7)

1806

Einstellung des Steinkohlebergbaus, wegen hoher Aufwendungen zur Entwässerung der über 100 m tiefen Schächte, sinkender Abbaumengen von Steinkohle und der napoleonischer Besetzung. 8)

1807-1813

Mit dem Frieden von Tilsit wird Dölau 1807 dem napoleonischen Königreich Westphalen zugeschlagen und dem Kanton Halle-Land zugeordnet. 9) Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 den Saalkreis. Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde der Ort im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Saalkreis zugeordnet. 10)

1850

Wiederaufnahme der Steinkohleförderung (2.Betriebsperiode) - Einsatz einer Dampfmaschine zur Entwässerung der Schächte. 11)

1857

Inbetriebnahme des Braunkohletagebaus „Elise“ (östlich des 1904 erbauten Wasserwerkes in der jetzigen Neuragoczystraße). Die Einstellung des Kohleabbaus erfolgte ca. 1870. 12)

1859

Endgültige Einstellung des Steinkohlebergbaus auf Grund schlechter Bilanzen. 13) Dölauer Bergmänner fanden in der Regel Neueinstellung in der Nietlebener Grube „Neuglück“ oder der Granauer Grube „Hulda“. Der „Bergmannsteig“, ein Waldweg von Dölau nach Nietleben erinnert an den täglichen Weg der Bergleute aus Dölau zu den genannten Braunkohleabbaugebieten. 14)

1872

Gründung der Schamotte- und Tonwerke OHG durch die Brüder Franz und Adplph Baensch. Bau der Fabrik I auf dem Areal östlich der Kirche. Hier erfolgte die Aufbereitung von Kaolin, Ton und die Herstellung von Wasserglas. 15)

1876

Eröffnung der Schamottefabrik und Produktion von Formsteinen, Röhren und Ziegeln aus eigenen gewonnenen Rohstoffen in der Fabrik I. 16)


Mit dem Bau eines weiteren Schulgebäudes, heute „Alte Schule“ genannt, wird der steigenden Schülerzahl im Ort Rechnung getragen. Mit einer Aufstockung im Jahr 1902 versucht man die immer noch existierenden Probleme zu beseitigen. 17)

1885

Die Einwohnerzahl Dölaus steigt durch die zunehmende Industrialisierung über 1000. 18)

1886

Eine zweite Produktionsanlage (Fabrik II) nimmt in der Brachwitzer Straße (heute Neuragoczystraße) die Produktion auf. Es handelte sich um ein weiteres Kaolinwerk (Schlämmerei II) und eine neue  Schamottefabrik. 16)

1896

Die Eröffnung der Halle-Hettstedter Eisenbahn am 20. Mai 1896 verändert alles: Mit den Haltepunkten „Heide“ und „Dölau“ rückt der Ort an die Saalestadt heran. Für viele Hallenser markiert der Bahnhof „Heide“ das Ende der Reise – und den Anfang eines Ausflugs in die Heide. Die Strecke gibt der bis 1950 selbstständigen Gemeinde einen kräftigen Entwicklungsschub. (Eine Straße quer durch die damals noch unerschlossene Heide war bereits 1841-1847 angelegt worden.) 19)

um 1900

Dölau und die Heide werden zum beliebten Ausflugsziel der Hallenser. 1897 eröffnet nahe dem Heidebahnhof das „Waldhaus“. Zahlreiche Gaststätten mit Tanzsaal und Biergarten locken an Wochenenden Scharen von Besuchern an. 20) Hier konnte man sich fern von der immer schlechter werdenden Luft der expandierenden Industriestadt Halle hervorragend erholen. Durch diese Vorzüge entstand bei vermögenden Familien das Interesse, den Wohnsitz an den Waldrand in Dölau zu verlegen. 21) Mit Beginn des 20.Jahrhundert setzte im Süden der Gemeinde, am Waldrand eine rege Bautätigkeit ein. Damals noch vom ursprünglichen Dorfzentrum räumlich getrennt, entwickelten sich im Volksmund zwei Bezeichnungen für diese zwei Ortsteile. Den alten Ortskern, der zum Teil noch landwirtschaftlich geprägt war, bezeichnete man auf Grund der Hauptkopfbedeckung der Frauen als „Kopftuchviertel. Das neue gutbürgerliche Wohngebiet mit seinen Villen als „Hutviertel“.

1910-1914

In diesem Zeitraum wurde auf Grund der steigenden Schülerzahlen der Bau eines dritten Schulgebäudes durchgeführt. Je nach Baufortschritt wurden die fertiggestellten Räume sofort für den Unterricht eingesetzt. Bis in die Gegenwart wird das Gebäude für die Grundschulausbildung genutzt. 22)

1920

Einführung der 8-jährigen Schulpflicht

1929

Einstellung der Produktion in der Fabrik I. Verlagerung der Fertigung auf die Anlagen der Fabrik II. 15)

1932

Durchführung einer Parzellierung der stillgelegten Fabrik I.

Verkauf der neuen Flurstücke und Umbau zu Wohn- und teils Gewerbezwecken.

Insolvenzanmeldung des Baenschen Unternehmens (Folge der Weltwirtschaftskrise) 23)

1932-1934

Fortsetzung der Produktion in der Fabrik II unter Aufsicht eines Insolvenzverwalters.

Als Leiter wird der ehemalige Prokurist Fritz Fest eingesetzt. 24)

1935

Pachtung der Fabrik II in der Brachwitzer Straße (heute Neuragoczystraße) durch die vormaligen Geschäftsführer Fritz Fest und Georg Mächtel. 25)

1936-1940

Mitten in der Heide entsteht von 1936 bis 1940 ein hochmodernes Luftwaffenlazarett, entworfen vom Architekten Hermann Distel. 1946 übernimmt die Stadt Halle den Komplex – die Saalestadt besaß bis dahin kein eigenes städtisches Krankenhaus. Aus dem Lazarett wird so das Waldkrankenhaus, das den Stadtteil bis heute prägt. Es ist seither einer der wichtigsten Arbeitgeber Dölaus. 26)

1950

Am 1. Juli 1950 wird Dölau gemeinsam mit zahlreichen Nachbarorten nach Halle (Saale) eingemeindet. Aus der selbstständigen Gemeinde wird ein Stadtteil. Verwaltungstechnisch endet damit eine über tausendjährige Eigenständigkeit. Die dörfliche Identität aber bleibt im Alltag spürbar – bis heute.

1954

Gründung einer LPG Typ I (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft mit gemeinsamer Feld- und Ackerwirtschaft) 27)

1957

Am 01.11.1957 kam es zur Umwandlung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft in eine LPG Typ III (Gemeinsame Feld-, Acker- und Tierwirtschaft). 27)

1959

Einführung der 10-klassigen Oberschule 28)

1967

Das Verkehrssicherheitsaktiv Dölau wird DDR-Sieger. 29)

1968

Einstellung des Personenverkehrs mit der Hettstedter Eisenbahn am 28.09.1968. 30)


Das Verkehrssicherheitsaktiv Dölau wird erneut als bestes Aktiv der DDR ausgezeichnet. 29)

1971

Dölau wird am 26. Oktober westlicher Endpunkt der S-Bahn Halle (Stadtschnellbahn). Über Nietleben und den Heidebahnhof ist der Stadtteil nun direkt ans Schienennetz angebunden. Für Pendler und Ausflügler bedeutet das einen spürbaren Komfortgewinn. Fast vier Jahrzehnte lang fährt die Bahn von Halle-Trotha bis nach Dölau auf der elektrifizierten Strecke.

2002

Am 1. Oktober 2002 wird der Bahnverkehr von Nietleben über den Heidebahnhof nach Dölau eingestellt. Die von Dölau nach Hettstedt führende Strecke wird später teilweise abgebaut, aber keine Entwidmung durchgeführt. Ein Förderverein kämpft seitdem für ihre Wiederbelebung – samt Museumszügen durch die Heide. Bis dahin bleibt der Bus die Verbindung zur Stadt. 31)

2007

Seit dem Jahr 2007 ist das Dölauer Krankenhaus in 100%ige Trägerschaft des Diakoniewerkes Martha-Maria. Das Dölauer Krankenhaus hat sich als Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) mit aktuell 510 stationären Betten unter der neuen Trägerschaft und nach aufwändiger Sanierung und Modernisierung mit einem breiten Spektrum spezialisierter Fachrichtungen zu einem wichtigen medizinischen Versorgungsstandort für die Stadt und Region entwickelt. 32)

2015

Am Abend des 7. Juli 2015 fegt ein schweres Unwetter über Dölau und den Nordwesten Halles. Dächer werden abgedeckt, Bäume entwurzelt, Straßen sind unpassierbar. Manche Anwohner sprechen von einem Tornado. Der Sturm gilt als eines der heftigsten Unwetter der jüngeren Ortsgeschichte. 33)

Heute

Dölau zählt heute rund 3.800 bis 4.000 Einwohner auf etwa 413 Hektar – überwiegend in Einfamilienhäusern. Der Stadtteil bewahrt seinen ruhigen, halb ländlichen Charakter als grüner Ort zwischen Dölauer Heide und Saaleaue. Mit dem Lückenschluss der Autobahn A 143 (Bundesautobahn) und neuen Radwegplänen rückt Dölau wieder enger an die Region heran. Steinerne Jungfrau, alte Kirche und Heide bleiben die Wahrzeichen – ein Dorf, das Stadtteil wurde, ohne sich ganz aufzugeben.

Literaturquellen:

1) Torsten Schunke: Die befestigte Siedlung Bischofswiese, Halle–Dölauer Heide. In: 3300 BC. Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt. Hg. von Harald Meller. Halle (Saale) 2013. S. 139–142. — 2) Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt, Hinweistafel Archäologisches Denkmal Wanderweg Saalkreis 3/2 Menhir „Steinerne Jungfrau“ — 3) Dölauer Hefte Nr.8-Die Dölauer Agrargeschichte, Deutsch/Kästner/Wissenbach, S.20/24/26/37.— 4)Jörg-Thomas Wissenbach, Dölau-Kleines Dorf mit viel Kirche, Kulturfalter Halle, 15.August 2016— 5)Chronik Dölau, Dieter Schmeil, 3.Auflage 2010, S.10— 6) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, Abs 2.1-2.2— 7) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, Abs 3.1.— 8). Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, Abs 2.7. — 9) https://de.wikipedia.org/wiki/Friede_von_Tilsit — 10) https://de.wikipedia.org/wiki/Dölau_(Halle) — 11) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, Abs 2.8. — 12) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, Abs 3.4. — 13) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, S.90 — 14) Dölauer Hefte Nr.5-Der Dölauer Bergbau, Eckhard Oelke, S.147 —15) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.112 — 16) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.123 — 17) Dölauer Hefte Nr.4-Schulen in Dölau, Jörg-Thomas Wissenbach, S.26 — 18) Dölauer Hefte Nr.8-Die Dölauer Agrargeschichte, Deutsch/Kästner/Wissenbach, S.2 — 19) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.80 — 20). Dölauer Hefte Nr.2 – Dölauer Gaststätten, Dieter Schmeil — 21) Dölauer Zeitung Okt.2020, S.12, Villa Wentzel, Bernd Wolfermann — 22) Dölauer Hefte Nr.4-Schulen in Dölau, Jörg-Thomas Wissenbach, S.64-117 — 23) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.132 — 24) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.127 — 25) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.128 — 26) Dölauer Hefte Nr.7-Das Dölauer Krankenhaus, Christian Richter, S.17 — 27) Dölauer Hefte Nr.8-Die Dölauer Agrargeschichte, Deutsch/Kästner/Wissenbach, S.125 — 28) Dölauer Hefte Nr.4-Schulen in Dölau, Jörg-Thomas Wissenbach, S.95 — 29) Dölauer Hefte Nr.10 – Dölauer Vereine, Müller/Wissenbach, S.184 — 30) https://hhe.de/geschichte/ende-auf-raten — 31) Dölauer Hefte Nr.11-Dölau-Ein ehemaliger Wirtschaftsstandort, Günther Schönfelder, S.94 — 32) Dölauer Hefte Nr.7-Das Dölauer Krankenhaus, Christian Richter, S.68 — 33) Unwetter 7.Juli 2015, Axel Mothes, Stiegenbuchverlag 2016

Dölauer Hefte Nr. 1 bis 14 erschienen im Schäfer Druck & Verlag GmbH, Langenbogen