Bereits 2019 wurde in der Stadtforststraße im Bereich der Einmündungen von Quer- und Zechenhausstraße in die Stadtforststraße auf Grund des letzten tödlichen Verkehrsunfalls die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herabgesetzt. Die Kontrollen an dem dortigen Übergang für Fußgänger haben jedoch ergeben, dass eine relativ große Anzahl von Verkehrsteilnehmern sich nicht an diese Begrenzung gehalten hat. Aus diesem Grund wurde zur besseren Erkennbarkeit die Fahrbahn mit einer zusätzlichen Kennzeichnung (30 km/h) versehen. Gleichzeitig erfolgte die Erweiterung des Bereiches für die Geschwindigkeits- beschränkung über die Kreuzung mit der Elbestraße hinaus.

In diesem Zusammenhang bittet die „Initiative Dölau“ sich zur Problematik 30 km/h für Stadtforststraße und Salzmünder Straße zu äußern. Für Ihre Meinungsbildung hier einige Fakten:

– Die Sicherheit beim Überqueren der Straßen erhöht sich besonders für Kinder und ältere Mitbürger – Niedrigere Geschwindigkeiten reduzieren den Feinstaubanteil und damit die Gefahr von Atemwegs-erkrankungen – Der Lärmpegel sinkt bei niedrigeren Geschwindigkeiten – Niedrigere Geschwindigkeiten von Lastkraftwagen reduzieren die Erschütterungen der Häuser – Ortsdurchfahrten mit 30 km/h reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dass Navigationsgeräte von Fahrzeugen den Durchgangsverkehr über Dölau leiten. Dieser Fall gewinnt besonders mit Eröffnung der Autobahnabfahrt in Salzmünde an Bedeutung

– Bei 30 km/h erhöht sich die Fahrzeit auf dem 1,4 km langen Abschnitt der Salzmünder Straße nur um 1,1 Minuten und auf dem 1,2 km langen Abschnitt der Stadtforststraße nur um 48 Sekunden.

Ihre Meinung können Sie jetzt auch über die Telefonnummer 0345 13252648 der Initiative Dölau mitteilen. Diese Telefonnummer steht auch für alle anderen Hinweise und Meinungsäußerungen zur Verfügung. Weiterhin gibt es die Möglichkeit auf der Internetseite der „Initiative Dölau“ (www.initiative-doelau.de) Standpunkte zu erläutern.

Wolfermann, Januar 2020