Dieter Schmeil

Dieter Schmeil

Beruf Ortschronist
Geboren 1936

Lebensdaten

Geboren am 27. Januar 1936

Porträt

Wer sich für die Geschichte von Dölau interessiert, kommt an seinen Ausarbeitungen nicht vorbei. Dieter Schmeil ist es zu verdanken, dass wir heute mehr über unseren Ort wissen als vor einigen Jahrzehnten.
Er ist ein echter Ur-Dölauer: Hier geboren, hier zur Schule gegangen, über Jahre gemeinnützig in Dölau engagiert und bis heute Einwohner des Ortes. Dieter Schmeil fühlt sich fest mit Dölau verbunden. So ist es nicht verwunderlich, dass er in Dölau „Hinz und Kunz“ kennt. Durch die vielen Gespräche mit Zeitzeugen von Dölau ist wohl so mancher Funke für die Dölauer Historie gezündet worden.
Als er 1996 in den Vorruhestand gehen konnte, hat er begonnen, diese Überlieferungen zu Papier zu bringen. Es wurde aus dem Schweißfachmann ein Ortschronist. Die nun als Rentner zusätzlich zur Verfügung stehende Zeit gab ihm die Möglichkeit, die Geschichte Dölaus intensiver festzuhalten und zu dokumentieren. So wurden zum Beispiel die bis dahin gesammelten und erworbenen Postkarten, Urkunden, Zeitungs- und Gesprächsnotizen digitalisiert und die von Dölauer Einwohnern zur Verfügung gestellten Bilder abfotografiert. Er recherchierte in den Archiven, führte Gespräche und brachte auch die eigenen Erinnerungen zu Papier bzw. auf die Festplatte des Computers.
Wer sein Arbeitszimmer betritt, kann an den vielen Aktenordnern und Ablagen ermessen, wie viel Zeit hier investiert wurde und wird. Auf diese Weise ist schon eine beachtliche Seitenzahl der Dölauer Geschichte zu Papier gebracht, gedruckt und gebunden worden. Immerhin zählt die Chronik von Dölau bis heute (2012) 243 Seiten. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Immer wieder werden neue Fakten bekannt, die ihn den Inhalt der Chronik Dölaus erweitern oder vervollständigen lassen.
Im „Geschichtskreis Dölau“, dessen Mitglied er ist, werden neue Erkenntnisse zusammengetragen und zugearbeitet.
Abschließend würde Dieter Schmeil sicherlich sagen: „Man kann vieles machen, aber man ist auch auf die Mitarbeit seiner Mitmenschen angewiesen. Manch altes Foto, ein altes Schriftstück oder eine Überlieferung aus einer alten Kiste kann für den Chronisten wie ein Lottogewinn sein!“