Am 07.12.2018 ereignete sich ein tragischer Unfall in der Stadtforststraße. Noch am selben Abend meldete die „Mitteldeutsche Zeitung“ in ihrer Online-Ausgabe den Tod des 61-jährigen Verunfallten. Als Konsequenz des Ereignisses wurde nun die Geschwindigkeit im Bereich der Einmündung Zechenhausstraße in die Stadtforststraße von 50 km/h auf 30 km/h herabgesetzt. Das Traurige daran ist nur, dass Anwohner bereits in der Vergangenheit hier eine Geschwindigkeitsreduzierung gefordert hatten.


Sie beobachteten, dass einige Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht einhielten. Vielleicht ging auch damals manchen der Spruch durch den Kopf: „Wenn hier 30km/h vorgeschrieben sind, wird wenigstens die 50 nicht überschritten.“ Es gibt leider immer wieder Beispiele, wo erst nach einem größeren Schaden oder mehreren Unfällen Veränderung eingeleitet wurden. Als ein Beispiel sei hier die Kurve der Salzmünder Straße zwischen der Einmündung „Am Brunnen“ und der Stadtforststraße aufgeführt. Nach dem letzten großen Unfall im Juli 1990 (Bild 3) wurden in der Kurve Richtungstafeln aufgestellt und eine bessere Straßenbeleuchtung installiert.

Muss denn immer erst etwas passieren? Schreiben Sie Ihre Meinung an die „Initiative Dölau“, die sich mit Verkehrsproblemen in Dölau befasst! Immerhin ist es nicht unwahrscheinlich, dass mit der Eröffnung der Autobahnabfahrt in Salzmünde auch das Verkehrsaufkommen in Dölau weiter steigt.
Erst nachdem der Fahrer eines mit Kies beladenen Transporters in der Kurve der Salzmünder Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, durch drei Vorgärten fuhr und schließlich auf das Wohnhaus Nr.54 prallte, kam es zur Verbesserung der Verkehrsleiteinrichtungen.
Fotos und Text: Bernd Wolfermann
