Sehenswürdigkeiten
Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in Dölau – auf der Karte oder in der Liste.
Dölau hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Vom zweitgrößten Menhir Mitteleuropas über Stolpersteine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, bis zum Waldhotel mit seiner über 120-jährigen Geschichte – hier lässt sich Ortsgeschichte an vielen Stellen entdecken.
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(Fotos: Bernd Wolfermann)
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Alte Schule
Die „Alte Schule“ früher auch „Ziegelschule“ genannt, war das zweite Schulgebäude in Dölau. Zur Einweihung 1876 existierte nur das Erdgeschoß. 1902 erfolgte die Aufstockung. Ab 1997 keine Schule.
Altes Wasserwerk
Zur Absicherung Dölaus mit Trinkwasser entstand 1905 dieses Gebäude. Aus Brunnen der Gemeinde Schiepzig wurde mittels einer Pumpstation das Wasser in die Behälter dieses Wasserwerkes gefördert.
Am Birkenholz
Von dieser westlichen Ortsrandlage hat man einen herrlichen Blick ins Mansfelder Land.
Am Humboldt – Das Humboldthaus
Das Humboldthaus befindet sich über dem Schacht der „Humboldtzeche“, der 1875 verfüllt wurde. Fälschlicherweise wird es als Zechenhaus bezeichnet, welches wahrscheinlich mehr in Ortsnähe stand.
Bahnhof Dölau
Als am 20.Mai 1896 die Bahnstrecke Halle-Klaustor nach Hettstedt eingeweiht wurde (44,5 km), nahm der Bahnhof Dölau seinen Betrieb auf. Am 31.Juli 2002 fuhr hier die letzte S-Bahn zum Hauptbahnhof ab.
Drei Linden
Das heutige Wohngebäude wurde am 24.05.1906 als Gasthaus "Zu den drei Linden" eröffnet. (Foto Bernd Wolfermann)
Ehemalige Amtsschenke
Dieses Haus war eines der ersten Gebäude nach dem Ende des 30igjährigen Krieg (1618-1648), da alle Häuser, außer der Kirche niedergebrannt waren. Genutzt wurde es als Wirtshaus.
Eigene Scholle
Nördliches Wohngebiet von Dölau, dass Mitte der 1930iger Jahren errichtet wurde. Auflagen waren sogenannte Siedlungs-Doppelhäuser mit Vor- und Nutzgarten,nebst Anbauten für mögliche Haustierhaltung.
Evangelische Kirche
Ältestes bestehende Bauwerk (errichtet um 1160) in Dölau
Feuerwehrgebäude
Die Freiwillige Feuerwehr Dölau besteht seit September 1905 und gehört zu den ältesten Stadtteilwehren Halles. Seit 2020 existiert ein neues Gerätehaus in der Straße "Am Brunnen".
Geburtshaus Hilmar Thate
Im Wohnhaus Stadtforststraße 47 wurde am 17.04.1931 der Schauspieler Hilmat Thate geboren. Hinweise zur Person finden Sie unter der Rubrik "Persönlichkeiten".
Gefallenendenkmal 1. Weltkrieg
In den 1920er-Jahren vom Kriegerverein Dölau errichtet, erinnert das Denkmal an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs 1914-1918. 2020 aufwendig saniert.
Grundschule Dölau
1910-1914 erbaut, einziges für den Schulunterricht erhaltenes Gebäude im Ort. Seit über 100 Jahren ununterbrochen in Betrieb - bis heute Grundschule des Stadtteils.
Gustav-Schmidt-Platz
Bis 1875 Tongrube, später verfallenes Kleingewässer, heute begrünter Dorfplatz - benannt nach dem Sozialdemokrat Gustav Schmidt (Führer der halleschen Sozialdemokratie während der Sozialistengesetze).
Heidebahnhof
Südlicher Haltepunkt Dölaus an der ehemaligen Bahnstecke von Halle-Klaustor nach Hettstedt, die am 20.Mai 1896 in Betrieb ging. Vom 26.10.1971 bis 31.07.2002 S-Bahnhalt an der Stecke Trotha - Dölau.
Heideschlösschen
Die heutige Wohnanlage mit Arztpraxis entstand auf dem Gelände, wo einst eine der bekanntesten Gasthäuser Dölaus stand: Das Heideschlösschen!
Katholische Kirche „Maria Königin“
1998 eingeweiht und damit jüngste Kirche Halles. Pavillon-Zentralbau auf achteckigem Grundriss, entworfen vom halleschen Architekten Reinhard Rüger.
Kaufhalle Netto
Eine der zwei Kaufhallen des Stadtteils in der Neuragoczystraße 18a. Auf diesem Gelände befand sich eines der Abbaugebiete von Ton für die angenzende Fabrik zur Schamottesteinherstellung ab 1886.
Krankenhaus Dölau
Das Krankenhaus wurde 1936–1940 als größtes Luftwaffenlazarett Deutschlands im Rahmen der Vorbereitung des 2.Weltkrieges gebaut. Heute gehört es zum Klinikverbund St. Elisabeth und St. Barbara.
Halde des Steinkohlebergbaus in Dölau
Östlich der Zechenhausstraße nahe des Grundstückes Nr.18 entdeckt man die Halde des Steinkohleschachtes „August“. Sie ist eine der wenigen Zeugen des Steinkohlebergbaus in Dölau von 1736 bis 1806.
Palmbaum
Die Bezeichnung "Palmbaum" für das heutige Wohn- und Geschäftshaus stammt aus dem 19.Jahrhundert, als hier ein stattlicher Landgasthof entstand. (Foto: Bernd Wolfermann)
Reitplatz
In einer ehemaligen Sandgrube entstand ab 1979 diese Anlage mit Schiedsrichterturm. Eine Kinder- und Jugendspartakiade fand hier 1985 statt. Es ist die Heimstätte des Reitsportvereins Halle/S e.V..
Schamotte
Die Schamotte ist eine Schamottbrennerei, die eine Grundlage für die Industriealisierung des Ortes im 19.Jahrhundert war.
Siedlung am Krankenhaus
Die Siedlung spiegelt mit ihrem Gebäudebestand eine Entwicklung wider, die mit der Entwicklung des Krankenhauses verbunden ist, aber auch die Nutzung attraktiver Lagen für den Wohnungsbau nach 1990.
Sonnenhang
Der Sonnenhang ist eine ab 1990 entstandene Siedlung im Nordwesten Dölaus. Zu DDR-Zeiten existierte hier ein Rinderoffenstall und ein Nebengleis zur Betriebsanbindung der Schamottefabrik.
Sparkasse
Dieses Gebäude wurde 1909 als Gasanstalt für Dölau errichtet. Ziel war der Bau einer Straßenbeleuchtung und Kundenversorgung. Im Haus existierten Werkstatt, Kompressorraum und eine Werkswohnung.
Steinerne Jungfrau
Quarzit-Menhir aus der Jungsteinzeit, errichtet um 3000 v. Chr. Heute 5,5 m hoch und nach dem Gollenstein im Saarland der zweitgrößte Mitteleuropas - ältester Zeuge der Region.
Sportplatz Dölau
Im Jahr 1948 stellte man diese mit Bombentrichtern übersäte Fläche für den Bau einer Sportanlage zur Verfügung-Über mehrere Jahre entstand dieser Komplex. Es ist die Heimstätte des SV Blau-Weiß Dölau.
Stolpersteine für eine jüdische Familie
Messingsteine vor dem letzten Wohnort erinnern an die deportierte jüdische Familie Silberberg - Teil von Gunter Demnigs Mahnmal-Projekt gegen das Vergessen der NS-Opfer.
Tonloch am Parkweg
Dieses Gewässer im Norden von Dölau ist eines der Zeugnisse des im 19.Jh. beginnenden Tonabbaus. Von hier aus ging der Ton in die naheliegende Zirkenbach’sche Ziegelei (später Schamottefabrik).
Villa Jühling
Die Villa Jühling ist ein evangelisches Bildungs- & Projektzentrum. Träger ist der Verein Villa Jühling. Namensgeber des Vereins ist die 1929 von Dr. Karl Jühling als Wohnsitz erbaute Villa Jühling.
Waldhotel
1902 von Carl Ellemann aus weißen Dölauer Ziegeln erbaut. Über ein Jahrhundert lang Konditorei, Café und Hotel am Rand der Dölauer Heide.
