bei Halle an der Saale
Willkommen in Dölau
DölauerInnen  vorgestellt Seite 2
Dr. Karl Jühling   17. November 1872 – 27. Dezember 1953 Wenn ein Gast nach der  „Villa Jühling“ fragt, kann fast jeder Dölauer Einwohner den Weg zu diesem Haus beschreiben. Der Besucher meint oft nicht unbedingt das Gebäude, sondern das „Evangelische Bildungs- und Projektzentrum“  in der Semmelweisstraße 6, dessen Träger der gleichnamige Verein ist. Warum tragen Haus und Trägerverein diesen Namen? In unserem Fall ist das Ehepaar Dr. Karl Jühling und Gertrud Jühling geb. Stössner der Namensgeber für dieses Gebäude und den Verein. Leider gibt es relativ wenige Informationen über das Leben dieser Beiden, die einen Großteil ihres Lebens hier verbrachten. Einige Hinweise über Karl Jühling findet man in dem Buch von Hans-Jürgen Krisch „Firma Hensel & Haenert - Eine mitteldeutsche Kaffeegeschichte zwischen Hamburg und München“. Diese halleschen Großhandelsfirma hatte ihren Sitz südlich der Ulrichkirche in Halle/S. Oft wird sie, da auch hier Kaffee geröstet wurde, mit der ehemaligen Kaffeefabrik an der Thüringer Straße verwechselt. In dem Familienunternehmen Hensel & Haenert war Karl Jühling viele Jahre in führender Position tätig. Die folgenden Informationen über Karl Jühling wurden zum großen Teil dem angeführten Buch entnommen. 1)   Karl Jühling wurde am 17. November 1872 in Meiningen als zweites Kind des Kaufmannes Hugo Jühling und dessen Frau Marie Sidonie  geb. Zschenderlein geboren. Sein Vater war Mitinhaber der Kaffeerösterei Roth & Sohn in Meiningen. Nach der Schulausbildung schlug Karl Jühling die kaufmännische Laufbahn ein. Im Jahr 1891 bekam er eine Stelle als kaufmännischer Angestellter in der bereits erwähnten Firma Karl Haenert in Halle (Saale). Durch seine umfangreichen kaufmännischen Kenntnisse und strategisches Geschick wurde er von der Eigentümerfamilie bald als Prokurist eingesetzt. In einem Schreiben Karl Haenerts an Geschäftsfreunde und leitende Angestellte der Firma gibt es eine Einschätzung zu dem jungen Karl Jühling. So heißt es: „dass es sich bei ihm um leidenschaftliche Kaffeerösterei  handelt, die jede Neuerung verfolgt, an der Verbesserung der Qualität arbeitet und  die Konkurrenz scharf beobachtet.“ Ständig steigende Gewinne um die Jahrhundertwende bis 1910 zeigen wie erfolgreich die Firma geführt wurde. Das Familienunternehmen Hensel & Haenert endete 1911 mit der Überführung in eine Aktiengesellschaft. Gründer dieser Aktiengesellschaft war  Karl Jühling. Mit dem Erwerb von 410 Aktien der Aktiengesellschaft a 1000 Mark durch Karl Jühling und weiteren 40 Aktien durch seinen Vater Hugo Jühling wurde er in die Lage versetzt Vorsitzender des Vorstandes der Gesellschaft zu werden. Von Vorteil für seine erfolgreiche Geschäftsführung waren mit Sicherheit  Kontakte zu verschiedenen Orienten (Sitzen) von Freimaurerlogen. Hier trafen sich Intellektuelle, führende Kräfte der Wirtschaft, des Militärs und der Verwaltung. Über diese persönlichen Kontakte entstanden viele Geschäftsabschlüsse. In der Bruderkette „Zu den drei Degen“ konnte Karl Jühling am weitesten in der Hierarchie aufsteigen. Er wurde am 06. Februar 1914 als Mitglied des ersten Grades in die Loge aufgenommen. In den Jahren 1931 bis 1932, kurz vor der Auflösung der deutschen Logen durch die Nationalsozialisten, gehörte Jühling dem Ehrenrat, der Prüfungs- und Weinkommission an und übte das Amt des Kellermeisters aus. Karl Jühling war zugleich auch Ehrenmitglied der Großen Nationalen Mutterloge „Zu den  Drei Weltkugeln“. Probleme in der von ihm geführten Firma traten mit dem Ersten Weltkrieg auf. Der Handel mit anderen Ländern kam zum Erliegen. Einfache Lebensmittel und Ersatzstoffe nahmen nun den Platz der importierten Waren ein. Während des Krieges setzte die Stadt Halle Karl Jühling als kaufmännischen Leiter des Stadternährungsamtes ein. Er betreute die Verteilung der auf dem Firmengelände gelagerten zwangsbewirtschafteten Lebensmittel. Unter seiner Leitung überstand die Firma auch die Währungsinflation Anfang  der 20er Jahre und später die Weltwirtschaftskrise. Karl Jühling hat vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten als Mitglied der Handelskammer in der Wahlgruppe Großhandel gearbeitet. Zusätzlich begleitete er über Jahre das Amt eines Handelsrichters. Persönlich entstand Mitte der 20er Jahre der Wunsch den Wohnsitz aus der Stadt (Kleine Brauhausstraße 24/25) zu verlegen. Das persönliche Vermögen ermöglichte ihm ein Grundstück in  Dölau am Rande der Heide zu erwerben. Hier ließ er 1928/29 sein Wohnhaus 3) , die heutige „Villa Jühling“ errichten. In den Jahren des Nationalsozialismus, der Zeit von Importverboten an Kolonialwaren, gelang es unter seiner Leitung den Warenhandel geschickt umzugestalten und die Firma vor Verlusten zu schützen. Als Leiter der Geschäftsführung hat sich Karl Jühling stets für die Belange der Angestellten und Arbeiter eingesetzt und diese über Tarif bezahlt. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges schuf Karl Jühling die „Jühling-Stiftung“, die sich die Aufgabe stellte, die soziale Lage der Mitarbeiter und ihrer Familien zu verbessern. Diese Sorge um das Wohlergehen der Beschäftigten zeugt vom verantwortungsbewussten Handeln des Geschäftsführers. In den harten Jahren des  Zweiten Weltkrieges zeugen Nachweise von freiwilligen Sonderzuwendungen an die Mitarbeiter in Höhe von 10 bis 20 % der Lohnkosten von der sozialen Einstellung des nun schon 70-jährigen. Als der Krieg 1945 beendet war, führte Karl Jühling die Aktiengesellschaft unter den veränderten Bedingungen im Osten Deutschlands weiter. Wegen verordneter Betriebseinschränkungen zog man den Schluss die Firma in der bisherigen Form nicht mehr so weiterzuführen. Neben einer Verkleinerung der Firma wurden in der Aufsichtsratssitzung am 19. November 1950 umfangreiche personelle Veränderungen vorgenommen. So schied Karl Jühling im Alter von 78 Jahren am 31.12.1950 aus der Firma und zog sich in das Privatleben zurück. 1952 überschrieb er das Grundstück samt seiner Gebäude der Kirchengemeinde Lieskau. 3)   Vereinbart wurde dabei, dass das Ehepaar Jühling lebenslanges Wohnrecht behalten sollte. Karl Jühling starb ein Jahr später am 27.12.1953 mit 81 Jahren. Seine Frau lebte bis zu ihrem Tod am 27.01.1971 im  Obergeschoß des Hauses in der Semmelweisstraße 6. Den Grabstein des Ehepaares  Jühling findet man heute neben der Villa Jühling. Quellen: 1)  Hans-Jürgen Krisch,  Firma Hensel & Haenert-Eine mitteldeutsche     Kaffeegeschichte zwischen Hamburg und München 1820-1980,    Verlag H.-J. Krisch, Halle/S. 2005 2)  Foto von Karl Jühling aus dem Archiv des Vereins: „Evangelische Bildungs- und     Projektzentrum Villa Jühling e.V.“ 3)  Internetseite des Vereins: „Evangelische Bildungs- und Projektzentrum Villa    Jühling e.V.“ 4)  Fotos der „Villa Jühling“ und des Grabsteins des Ehepaares Jühling sind aus    dem Archiv von Bernd Wolfermann
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Foto: Archiv "Evangelische Bildungs- und Projektzentrum Villa Jühling e.V." Foto: Bernd Wolfermann Foto Bernd Wolfermann
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Karl-Heinz Hartmann      11.01.1935 – 17.10.2006 Kommt   man   mit   Einwohnern   eines   Ortes   über   Geschichte   und   Menschen   ins   Gespräch,   so   wird   oft über   ein   sogenanntes   „Urgestein“   geredet.   Um   es   vorweg   zu   nehmen,   ein   Solches   war   Karl-Heinz Hartmann.   In   seinen   71   Lebensjahren   engagierte   er   sich   viele   Jahre   ehrenamtlich   und   selbstlos   für das kulturelle Leben in Dölau. 1935   wurde   er   in   dem   1927   von   seinen   Eltern   gebautem   Haus   im   Heideweg   geboren.   Er   wuchs   in Dölau   auf   und   besuchte   hier   die   Schule.    „Kalle   war   ein   guter   Kamerad,   frei   von   Hinterhältigkeit   und Intrige,    pfiffig,    ideenreich    und    fast    immer    gut    gelaunt“,    charakterisierte    ihn    sein    Freund    und Mitschüler   Klaus   Uhrbach.   Wie   in   dieser   Zeit   üblich,   hieß   es   dann   mit Abschluss   der   8.Klasse   eine passende    Lehrstelle    zu    finden.    Mit    14    Jahren    begann    er    eine    Lehre    im    RAW    (Reichsbahn- Ausbesserungs-Werk)   Halle. Als   Lokschlosser   arbeitete   er   nicht   lange.   Eine   Werbeaktion   der   Bahn für   Heizer   von   Dampflokomotiven   war   für   den   jungen   Karl-Heinz   Hartmann   die   Gelegenheit   in   den Führerstand      einer      dieser      großen      Dampf- maschinen   zu   gelangen.   Er   sagte   zu   und   begann als   Lokhelfer   auf   einer   dieser   Lokomotiven.   Es sollte     für     ihn     eine     Tätigkeit     auf     Lebenszeit werden.    Seine    Liebe    zur    Bahn    forderte    ihn heraus.     Er     wollte     nicht     nur     als     Heizer     im Führerstand   tätig   sein,   sondern   eine   Lok   selbst   führen.   Nach   Probezeit   und Qualifikation    konnte    er    seinen    Traum    als    Lokführer    verwirklichen.    In    den folgenden    Jahren    beherrschte    er    die    Technik    der    Diesel-,    als    auch    der Elektroloks.     Als     er     sich     zum     Gruppenlokführer     qualifizierte,     hatte     er regelmäßige   Arbeitstage   und   somit   mehr   Zeit   für   seine   zweite   Leidenschaft, die     Musik.     Er     spielte     zwar     Akkordeon,     fühlte     sich     jedoch     zu     der aufkommenden    Unterhaltungsart    des    Schallplattenunterhalters,    abgekürzt SPU,   hingezogen   (im   englischen:   disc   jockey,   Kurzform:   DJ;   in   der   DDR   hieß es     „staatlich     geprüften     Schallplattenunterhalter“).     Karl-Heinz     Hartmann absolvierte   einen   Eignungstest   und   einen   Grundlehrgang   mit   anschließender   staatlicher   Prüfung   bei dem     dafür     zuständigen     Kreis-     bzw.     Stadtkabinett     für     Kulturarbeit.     Als     „staatlich     geprüfter Schallplattenunterhalter“   durfte   er   nun   öffentlich   Tonträger      abspielen,   musste   jedoch   regelmäßig   an Weiterbildungsveranstaltungen   teilnehmen,   um   seine   Lizenz   zu   behalten.   Die   höchste   Einstufung   legte er   1980   ab.   Zum   Einsatz   kam   er   hauptsächlich   am   Wochenende.   Im   „Café   am   Heiderand“,   im   Dölauer Sprachgebrauch   „Café   Hartmann“   (der   Besitzer   Wilhelm   Hartmann   war   nur   ein   Namensvetter),   sorgte Karl-Heinz    Hartmann    für    die    musikalische    Umrahmung    der    Tanzveranstaltungen.    Nachdem    sein Cousin   Horst   Hartmann   1977   das   von   der   HO   erworbene   Restaurant   als   Leiter   führte,   setzte   er   die musikalische   Unterhaltung   fort.   1978   trat   er   dem   Verkehrssicherheitsaktiv   bei   und   übernahm   den Bereich   Kultur.   Mit   seinen   Veranstaltungen   sorgte   damals   das   Verkehrssicherheitsaktiv   für   kulturelle Höhepunkte   in   Dölau   (von   Tanzveranstaltungen   bis   Rentnerfahrten).   Die   Organisation   lag   mit   in   den Händen    von    Kalle,    wie    er    von    seinen    Freunden    und    Mitstreitern    kurz    genannt    wurde.    Um    das Kulturleben       reicher       zu       gestalten,       regte       er       beim Wohnbezirksausschuss   der   „Nationalen   Front“ 1)    in   Dölau   die Gründung   eines   „Klubs   der   Werktätigen“   an.   Als   Leiter   diesen Klubs   bereitete   er   die   Wiederbelebung   der   früheren   Heidefeste im   „Heidekrug“   vor.   Schon   1982   fand   in   Dölau   das   1.Heidefest statt.   Die   Heidefeste   wurden   in   den   Folgejahren   über   die   Ortsgrenze   Dölaus   bekannt und   erfreuten   sich   großer   Beliebtheit. 2)       Im   Umfeld   von   Dölau   gab   es   bereits   seit Jahrzenten   einige   Karnevalvereine.   Dieses   Metier   begeisterte   Kalle   so   sehr,   dass   er auch    in    Dölau    die    Gründung    eines    Karnevalvereins    anregte.    Dazu    konnte    er    die Mitglieder       des       Verkehrssicherheitsaktivs       überzeugen.       „Die       Mitglieder       des Verkehrssicherheitsaktivs    bildeten    dann    auch    den    Kern    des    ersten    Elferrates    unter Leitung   seines   Präsidenten   Karl-Heinz   Hartmann.“ 3)    Der   „Carnevals   Club      Blau-Silber Dölau   e.V.“   war   wohl   sein   Lieblingskind.   Hier   engagierte   er   sich   aufopferungsvoll   bis   zu seinem Tod. Erwähnenswert   ist   auch   die   Periode   um   1990.   Mit   dem   Beitritt   der   DDR   zur   BRD   wurden   die   gesellschaftlichen   Strukturen vollständig   verändert.   Der   „Klub   der   Werktätigen“   musste   aufgelöst   werden.   Um   einen   zukünftigen   Träger   für   die   kulturelle Arbeit   in   Dölau   zu   haben,   gründete   Karl-Heinz   Hartmann   am   10.08.1990   den   „Heimatverein   Dölau“,   dessen   Vorsitz   er   ebenfalls übernahm. Mit   seinem   Tod   im   Jahre   2006   verlor   Dölau   einen   Menschen,   der   nicht   das   Private   in   den   Vordergrund   stellte,   sondern   immer für andere zur Verfügung stand und versuchte seinen Mitmenschen frohe und unterhaltsame Stunden zu verschaffen. (B.W., Jan. 2018) 1) Die „Nationale Front“ war ein Zusammenschluss aller Parteien und Massenorganisationen in der DDR mit örtlichen Strukturen 2) Weitere Informationen über den „Klub der Werktätigen“ finden man in Nr.10 der „Dölauer Hefte“ (Dölauer Vereine) 3) Zitat aus „Dölauer Vereine“, S.195 (Dölauer Heft Nr. 10)
Foto: Archiv Fam. Hartmann Foto: Archiv Fam. Hartmann Foto: Archiv Fam. Hartmann Foto: Archiv Fam. Hartmann
Karl-Heinz Hartmann mit Klaus Zimmermann in den 80er Jahren
Karl-Heinz Hartmann mit seiner „Disko am Heiderand“
Foto der Klasse 8 im Frühjahr 1949
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Dr. Jörg-Thomas Wissenbach geboren am 11. Januar 1955 Wenn   Dölauerinnen   oder   Dölauer   in   einem   Plausch   zufällig   auf   die   Geschichte   ihres Ortes zu sprechen kommen, fällt unweigerlich an einer Stelle auch der Name Dr.   Wissenbach.   Seinen   Namen   verbinden   die   EinwohnerInnen   unseres   Stadtteils   in erster   Linie   mit   den   „Dölauer   Heften“   und   den   im   Waldhotel   oder   im   Gemeindehaus stattgefundenen Vorträgen über die Historie Dölaus. Dr.   Wissenbach,   geboren   am   11.   Januar   1955   in   Halle,   wuchs   im   Paulusviertel   auf,   hat in     Halle     sein     Abitur     gemacht,     studiert     und     anschließend     im     internationalen Wirtschaftsrecht   promoviert.   Für   dieses   Fachgebiet   war   er   von   1984   bis   1987   als   Dozent   in Angola   und   hat   anschließend   eine Habilitationsschrift     zur     internationalen     Atomhaftung     vorgelegt.     Durch     die     Abwicklung     der     Sektion     Staats-     und Rechtswissenschaften   der   Martin-Luther-Universität   Halle-Wittenberg   musste   sich   Dr.   Wissenbach   neue   Betätigungsfelder suchen.   Seit   1992   ist   er   als   Rechtsanwalt   in   eigener   Kanzlei   tätig   und   hat   bei   den   verschiedensten   Bildungseinrichtungen   als Dozent    gewirkt.    Im    Dezember    1993    eröffnete    er    in    einem    von    ihm    sanierten    Haus    in    Dölau    seine   Anwaltskanzlei    und engagierte   sich   als   Herausgeber   der   Festzeitung   zum   100.   Gründungsjubiläum   der   Freiwilligen   Feuerwehr   Dölau   im   Jahr   2005 und    als    Organisator    der    Festzeitung    zum    30.    Jubiläum    des    Dölauer Carnevalsvereins   „Blau-Silber“   im   Jahr   2010.   Sein   Interesse   an   der   Dölauer Heimatgeschichte   wurde   durch   sein   Bemühen   geweckt,   im   Jahr   2010   eine Chronik   der   verschiedenen   gewerblichen   Nutzungen   seines   Hauses   in   der Franz-Mehring-Straße    vorzulegen.    Bei    der    Suche    nach    Bildern    aus    der Entstehungszeit    1910    bei    Nachbarn    erfuhr    er    viele    Details    zur    überaus wechselvollen   Geschichte   der   früheren   Kirchstraße   und   hat   die   Geschichte seines   Hauses   auf   diese   das   Hut-   und   Kopftuchviertel   in   Dölau   verbindende Straße   erweitert.   Die   Vorstellung   dieser   A4-Broschüre   im   Waldhotel   und   in der   Kirchgemeinde   stieß   auf   derart   großes   Interesse,   dass   die   Idee   geboren wurde, auch weitere Themenbereiche in Dölau in Heftform vorzustellen. Auf    seine    Initiative    kam    es    am    09.12.2011    zum    ersten    Treffen    von Hobbyhistorikern   aus   Dölau   und   dem   Umfeld   (ehemalige   Dölauer).      Hier präsentierte   er   die   Idee   über   die   Schaffung   einer   Publikationsreihe.   Dieser konzipierten   Reihe   legte   er   schließlich   12   Themen   zu   Grunde.   Für   jedes Heft gelang es ihm Fachleute und Autoren zu gewinnen. Jeweils   im   Frühjahr   und   im   Herbst   der   Jahre   2012   bis   2017   wurde   dann   ein   neues   Dölauer   Heft   veröffentlicht   und   in   jeweils dem   Thema   angemessener   Form   in   Lichtbildervorträgen   vorgestellt. Die   dabei   erforderlichen   Requisiten   sowie   die   Schaufenstergestaltung im     Waldhotel     hat     er     zeitaufwändig     selber     gebaut.     Speziell     die alteingesessenen    Dölauer    wissen    es    zu    würdigen,    dass    mit    dieser Heftreihe    die    gerade    noch    erreichbaren    Erinnerungen,    aber    auch Dokumente       zur       Dölauer       Heimatgeschichte       gesammelt       und veröffentlicht    werden    konnten.    Als    Ehrenmitglied    der    Freiwilligen Feuerwehr    sorgt    Dr.    Wissenbach    bei    jeder    Versammlung    für    einen kulturellen   Beitrag.   Bei   sogenannten   Nachtwächterrundgängen   hat   er Interessenten    die    Schul-    oder    Landwirtschaftsgeschichte    von    Dölau vorgestellt    oder    zusammen    mit    dem    Landesheimatbund    Führungen durch   die   Dölauer   Kirchen   oder   die   Dölauer   Heide   mitgestaltet. Auch   in den nächsten Jahren will er sich für den Ortsteil engagieren.   Halle, im Februar 2018
Aufnahme zur Präsentation des 4. Dölauer Heftes im Dezember 2013, Foto: Thomas Meinicke Foto: Bernd Wolfermann Foto: Bernd Wolfermann Impressum Impressum In eigener Sache In eigener Sache Infos & Links Startseite Startseite Sehenswürdigkeiten des Ortes Sehenswürdigkeiten des Ortes Ortsgeschichte Dölau Ortsgeschichte Dölau Gästebuch Gästebuch Ereignisse Ereignisse Termine Termine Infos & Links Geschichten von Dölau Geschichten von Dölau Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt DölauerInnen vorgestellt Seite 1 DölauerInnen vorgestellt Seite 1 Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt Dölauer Zeitung Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang  dieser Seite Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt Zum Anfang:   DölauerInnen vorgestellt