bei Halle an der Saale
Willkommen in Dölau
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Führung über den Dölauer Friedhof  Das   folgende   Video   wurde   am   20.10.2013   während   einer   Führung   über   den   Dölauer   Friedhof   mit   Dr.   Walter   Müller aufgenommen.   Wenn   es   auch   erst   heute   dem   Zuschauer   zur   Verfügung   steht,   so   haben   die   vermittelten   Informationen nicht   an   Bedeutung   verloren.   Sie   sind   Anregung,   um   sich   mit   bestimmten   Abschnitten   der   Dölauer   Geschichte   zu beschäftigen.   Da   seit   dem   Tag   der   Führung   einige   neue   Dölauer   Hefte   erschienen   sind   bzw.   noch   erscheinen   werden, können   diese   zusätzliches   und   ergänzendes   Wissen   liefern.   Herr   Dr.   Walter   Müller   hatte   interessante   Fakten   über   den Dölauer   Friedhof,   dessen   Gestaltung,   die   Geschichte   einzelner   Gräber   und   natürlich   über   die   Menschen   zu   berichten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Übrigens   ist   Herr   Dr.   Walter   Müller   Co-Autor   des   „Dölauer   Heftes“   Nummer   10.   Nach   dieser   Führung   beschäftigte   er sich intensiv mit der Vereinsgeschichte unseres Ortes. Interessant   an   diesem   Filmdokument   ist   auch   der   Umstand,   dass   die   Aufnahmen   vor   dem   07.07.2015   entstanden.   So bekommt   man   einen   Eindruck   vom   Dölauer   Friedhof,   wie   er   vor   dem   Unwetter   aussah,   das   an   diesem   Tag   über   unsere Gegend raste und starke Zerstörungen verursachte. Bernd Wolfermann
Der Architekt des Dölauer Krankenhauses Wenn es um die Geschichte des Dölauer Krankenhauses geht, wird als Architekt immer Ernst Georgi ausgewiesen. Richtig ist, dass er als ausführender Architekt  und als Bauleiter die Errichtung des Krankenhauses geleitet hat. Der Entwurfsarchitekt  aber war Hermann Distel. In welcher Leistungsphase die Schnittstellen zwischen beiden bestanden, konnte nicht sicher geklärt werden. Distel (1875-1945) war ein berühmter deutscher und international anerkannter Architekt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.                 Neben der Konzeption von Eigenheim-, Verwaltungs-, Wohn- und Industriebauten war er auch in den Umbau des Hamburger   Stadttheaters (heute Oper) eingebunden.         Später wurde der Krankenhausbau zu seinem                                                         Spezialgebiet. Fast 90 nationale und               internationale Projekte verbinden sich mit          seinem Namen. Der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Albert Speer  beauftragte Distel während der nationalsozialistischen Zeit unter anderem mit der Planung des riesigen Universitätsklinikums (mit 3250 Betten) für die geplante Reichshauptstadt Germania. Ab 1936 wurde Distel auch zum Experten für das Lazarettwesen, das   die Militärbereiche Heer, Marine und Luftwaffe einschließt. In den Bereich der Lazarettbauten fiel ebenso die Konzeption des Reichs- luftwaffenlazaretts in Dölau. Zu den mehr als 20 von Distel konzipierten Lazarettbauten gehörte u.a. auch das Luftwaffenlazarett Greifswald. Nach dem Krieg war dort die Militärmedizinische Sektion (MMS) der Universität  Greifswald untergebracht und    bildete Personal für den                                                                            militärmedizinischen Bereich der Nationalen Volksarmee (NVA) aus. Der Grundriss entsprach der Form eines zweimotorischen Flugzeugs. Nach der politischen Wende in der DDR ist die Einrichtung heute Rehabilitationseinrichtung der Medigreif-Gruppe. Neben   seinem   breit   gefächerten   Aufgabenbereich   und   der   Konzeption   für   die Großprojekte   von   Universitätskliniken   in   Porto   und   Lissabon   haben   Distels   Bücher "Krankenhäuser" und "Rationeller Krankenhausbau" die Entwicklung des Krankenhauswesens in Europa wesentlich beeinflusst. Im   Jahre   1945   starb   Hermann   Distel,   fast   70   jährig,   in   Hamburg,   wo   er   über Jahrzehnte sein Architekturbüro betrieb. Während des Frühjahrstreffens der AKG (Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen) besuchten 2012 60 Architekten das Dölauer Krankenhaus und haben sich zur Bausubstanz  und der gelungenen Sanierung durch Entwurfsverfasser Michel Marx lobend und anerkennend geäußert. Verfasser: Dr. Christian Richter Quellen: Abb. 1- 5 aus Peter R. Pawlik, "Von Bergedorf nach Germania Hermann Distel 1875-1945",                               Ein Architektenleben in bewegter Zeit                Abb. 6    www. militärmedizin.de                Abb. 7    www. medigreif-parkklinik.de
Abb.1 Portrait Hermann Distel, Öl auf Leinwand, vermutlich von Kurt Koch,1929                                
Abb.2   Lageplan des Lazaretts in Dölau,             Distel 1938                                 
Abb.3   Skizze des Lazaretts in Dölau,             Distel 1938                                 
Abb. 4  Datenblatt, 1938                                 
Abb.5   Modellfoto des Luftwaffenlazaretts               Greifswald, 1938                                 
Abb.6   Die MMS Greifswald mit Armeegeneral Heinz Hoffmann (li.) und Gesundheitsminister Ludwig Mecklinger auf dem Gelände des ehemaligen Luftwaffenlazaretts                                 
Abb. 7   Das ehemalige Luftwaffen- lazarett in Greifswald, jetzt Reha- Zentrum
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Unser Haus und die Bombe Nachdem das Gebiet um den Schenkberg und den heutigen Imkerweg nicht mehr bergbaulich genutzt wurde, konnten die Bergleute der Grube „Anna“ Grundstücke des stillgelegten Geländes oder der Kippflächen zu günstigen Konditionen erwerben. Dieses Angebot nutzten meine Vorfahren. So konnten sich meine Großeltern mit einem  Kaufvertrag in der Hand, stolze Besitzer einer Liegenschaft nennen. Da diese Flächen durch die Bergbauarbeiten nicht unbedingt die Fruchtbarsten waren, kann ich aus heutiger Sicht nicht einschätzen, ob man die Flächen durch Mutterboden oder unterpflügen von Mist veredelt hat. Auf jeden Fall sollte durch die landwirtschaftliche Nutzung die Haushaltskasse entlastet werden. Der Traum hier einmal ein Haus zu bauen, wurde erst später umgesetzt. Meine Eltern, Franz und Emma Hübner, ließen diesen Traum Wirklichkeit werden. Im Jahr 1938, als in Dölau durch das Wohnungsförderungsprogramm der Regierung viele Häuser entstanden (z.B. in der heutigen „Eigene Scholle“), begann der Bau des Hauses Typ „Siedlungshaus“ mit der heutigen Grundstücksanschrift Imkerweg 24. Obwohl damals, verglichen mit der heutigen Zeit niedrige Preise verlangt wurden, war es für unsere Vorfahren unheimlich schwierig alles zu finanzieren. Um den Bau einigermaßen zu realisieren, wurde ein Darlehen beim Kohlehändler Becker aufgenommen. Zusätzlich brachte der Verkauf einer Hälfte des Grundstückes einen deutlichen Bauzuschuss. Ein Hausbau in der damaligen Zeit brachte aber auch zusätzliche kostspielige Auflagen mit sich. So musste das Haus mit einem aus stabilem Beton gegossener Luftschutzkeller unterbaut werden! Und das nicht ohne Grund. Ein Jahr später begann der Krieg. Der im September 1939 entfesselte 2.Weltkrieg hat uns im April 1945 in diesem erwähnten Luftschutzkeller eingeholt. Beim Bombenangriff auf Dölau durchschlug eine Stabbrandbombe, während wir uns im Luftschutzkeller befanden, das Dach, die Decke der Küche, halbierte unser Radio und scherte vorher einen auf dem Radio stehenden „Junghans-Wecker“ unter die Kochmaschine (Herd). Von dem Knall erschrocken, stürzte unser Großvater Bergmann Franz Busse als erster nach oben. In der Küche entdeckte er die zum Glück wenig brennende Bombe, nahm sie ohne groß nachzudenken auf eine Schippe und beförderte den Unheilstifter mit großem Schwung auf den Hof. Die Bombe, geworfen durch amerikanische oder englische Bomber, war ein mit einem Brandsatz gefülltes mehrkantiges Rohr. Am Rand befand sich ein Auslaufmechanismus, ähnlich einem Schmiernippel, wie er an Autos zu finden ist. Wie ich später erfuhr, wurden Stabbrandbomben in Bündeln abgeworfen und verteilten sich, abgeworfen aus großer Höhe auf eine relativ große Fläche. Als Kinder entdeckten wir diese in der Erde der umliegenden Felder. Beim Hamster- und Mäusegraben kamen sie hier zum Vorschein. Zum Entsetzen der Eltern brachte ich neben Mäusen, ob tot oder lebendig, die Fehltreffer mit nach Hause. Sie waren ca. 60 – 70 cm lang, hatten einen Außendurchmesser von ca. 5-6 cm, während der Innendurchmesser bei 4-5 cm lag. Wir waren deshalb so sorglos, weil man in das leere „Rohr“ hineinsehen konnte. Zu unserem Glück! Die hier enthaltene Phosphorverbindung war verbrannt und hatte unserem Haus keinen Schaden anrichten können. Günter Hübner, April 2014
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Kleines Dorf mit viel Kirche Der kleine Ort Dölau, der ja dem halleschen Stadtforst einst seinen Namen gab, war noch vor Generationen für viele Hallenser wegen der zahlreichen Gaststätten mit Tanzsaal und Biergarten ein beliebtes Ausflugsziel. Auch bringen viele Hallenser die „Steinerne Jungfrau“ mit dem Ort in Verbindung, ist sie doch der zweitgrößte aufstehende Menhir in Mitteleuropa. Und so vermuten auch Wanderer zwischen Dölauer Heide, Lunzberg und Brachwitzer Alpen an der Saale, dass die Menschen in der Jungsteinzeit, die diesen damals 8 m hohen Menhir aufrichteten, damit religiöse, wenigstens spirituelle Vorstellungen verbanden. Manchem Wanderer in den vorigen Jahrhunderten fiel vielleicht auch noch auf, dass die romanische Steinkirche deutlich abseits vom Dölauer Ortskern lag, und damit weckte die Kirchengeschichte dieses kleinen Heidedorfes sicher auch schon früher die Neugierde bei so manchem Einheimischen und auch bei Besuchern. Im Rahmen der Dölauer Hefte wird nunmehr vom Sohn des 1935 erstmals nach der Reformation wieder für Dölau berufenen Pfarrers eine umfassende Geschichte der Dölauer Kirche, speziell der evangelischen Gemeinde vorgelegt und Jürgen Mertens bewertet die wenigen historischen Fakten durch einen Vergleich mit der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte. Nach seiner Schlussfolgerung haben flämische Einwanderer bewusst etwas abseits vom slawischen Siedlungskern auf festem Boden zunächst eine Holzkapelle und dann um 1160 eine kleine Steinkapelle während der Christianisierung des Gebietes an der Saale errichtet. Dass bereits 50 Jahre später ein Breitwandwestturm angebaut wurde, könnte Beleg dafür sein, dass Dölau in Abgrenzung zum zeitgleichen Kirchenbau mit Kirchturm in Lettin ein eigenes Pfarrdorf war und wohl erst im Zuge der Reformation diesen Status verloren hat. Offenbar hat diese Steinkirche auch als einziges Gebäude den 30-jährigen Krieg überdauert, stand danach jedoch über die nächsten Jahrhunderte als Filialkirche von Lettin abseits von den am slawischen Ursprung um die heutige Feuerwache wieder entstehenden Bauernhöfen. Bereits in einem früheren Dölauer Heft hat Raimund Lorenz die Entwicklung der katholischen Kuratie in Dölau nachgezeichnet. Viele Flüchtlinge brachten nach dem Zweiten Weltkrieg ihren katholischen Glauben mit und trafen sich anfangs zum Gottesdienst in der historischen Nikolaus-Antonius-Kirche im Ort, gestalteten dann ab Oktober 1953 ihre eigene Notkirche im Tanzsaal der Gaststätte „Dölauer Heide“ an der Zechenhausstraße. Nach Umbauarbeiten entstand so im Jahr 1961 ein in die weitere Umgebung ausstrahlender Kirchenraum für Katholiken, der erst mit der Wende 1990 aufgegeben werden musste. Bereits zu DDR-Zeiten bemühte sich die katholische Kuratie Halle-Dölau um ein Grundstück zum Bau einer neuen kleinen Kirche und konnte im Jahr 1992 von der Neuapostolischen Gemeinde Dölau ein Baugrundstück erwerben, auf dem diese ursprünglich einen Gemeindehausbau plante. Seit 1998 steht nun der Neubau der katholischen Kirche Maria Königin in Form eines architektonisch interessanten Oktogons in Dölau. Schräg gegenüber befindet sich noch das Haus des früheren Fleischermeisters Friedrich Peulecke. Bereits seit 1936 wurde das hintere Nebengebäude für Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche genutzt. Neben einem Vorbereitungsraum für den Pfarrer entstand so ein ca. 40 m² großer Gebetsraum, der bis zur Wende genutzt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich am Rande der Dölauer Heide das Villenvierteil Neu-Dölau und es siedelten sich auch Akademiker mit ganz unterschiedlichen Glaubensrichtungen an. Dr. Wolfgang Bohn, ursprünglich leitender Kurarzt in Schlesien, hatte sich der ersten buddhistischen Organisation im deutschen Kaiserreich angeschlossen und als deren Vorsitzender 1910 in Dölau ein Grundstück erworben und im buddhistischen Stil als Wohn-, Treff- und Wirkungsstätte der Anhänger des Buddhismus ausgebaut. Vor dem Haus stand eine buddhistische Gedenksäule (Stupa). So existierte in der heutigen Dr.-Hans-Litten-Straße bis in die 1920-er Jahre eine Pilgerstätte für buddhistische Gläubige aus dem In- und Ausland und erst mit der Neubebauung im Jahr 1999 wurde das Haus abgerissen. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Villenviertel, auch Hut-Viertel genannt, kamen Juden nach Dölau. Der namhafte Professor für alte Geschichte Richard Laqueur folgte zum 01.10.1932 einem Ruf an die hallesche Universität und erwarb ebenfalls eine Villa in der heutigen Hufelandstraße. Trotz seines internationalen Renommees und seiner Auszeichnungen als Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg wurde er als Jude der Universität verwiesen und hat vor seiner Ausreise in die USA sein Dölauer Haus im Bekanntenkreis veräußert. Weit tragischer dürften die Schicksale des jüdischen Kurzwarenhändlers Silberberg und des Rentners Levin gewesen sein, die in den Jahren 1934 bis 1938 im "Kaufhaus" des Tischlers Hummel in der heutigen Elbestraße zur Miete lebten und über deren Schicksal es in Dölau keinerlei Erinnerungen gibt. Dabei gab es bereits seit 1907 eine jüdische Ferienkolonie im Gasthaus „Drei Linden“, wobei anfangs offenbar eine im Hof stehende Baracke nur angemietet wurde. Die jüdische Loge „Germania“, als zweiter Ableger der amerikanischen Mutterbrüderschaft „B´nai B´rith“ und damit einer der größten und ältesten jüdischen Organisationen der Welt 1882 in Halle gegründet, konnte so zur Durchsetzung ihrer humanitären und sozialen Ziele bedürftigen Kindern aus jüdischen Familien einen mehrwöchigen Kuraufenthalt am Rande der Dölauer Heide ermöglichen. Schließlich erwarb die Germania-Loge 1924 das Grundstück und nutzte es für vierwöchige Kuraufenthalte für jeweils 30 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Mit dem aufkommenden Antisemitismus und den Wirtschaftsproblemen in Deutschland musste man dieses Objekt 1932 wieder verkaufen. Und schließlich ziehen heute zwei weitere Neubauten das Interesse von Dölau-Besuchern auf sich. Dies ist einerseits die im Zuge der Rekonstruktion des Dölauer Krankenhauses im Jahre 2000 neu errichtete Dietrich-Bonhoeffer-Kapelle, die auch als Multifunktionssaal für wissenschaftliche Veranstaltungen genutzt wird, und das im Jahr 2006 errichtete Gemeindehaus neben dem evangelischen Pfarrhaus aus dem Jahre 1935. Dr. Jörg-Thomas Wissenbach, Rechtsanwalt in Dölau
Die Geschichte von Dölau in den “Dölauer Heften” von Dr. Jörg-Thomas Wissenbach Das    Heidedorf    Dölau    wurde    1950    nach    Halle    eingemeindet,    dennoch    hat    der    Ortsteil    schon    durch    die geographische   Trennung   durch   die   Heide,   aber   auch   durch   eine   sehr   interessante   Ortsgeschichte   eine   gewisse Selbständigkeit   bewahrt.   Viele,   teilweise   über   Jahrhunderte   entstandene   Traditionen   sind   jedoch   in   der   zweiten Hälfte   des   20.   Jahrhunderts   verloren   gegangen   und   Dölau   wurde   immer   stärker   nur   als   attraktive   Wohnsiedlung wahrgenommen. Der   1993   nach   Dölau   gezogene   Rechtsanwalt   Dr.   Wissenbach   hat   im   Jahr   2011   ein   Heft   zum   100-jährigen Jubiläum   seines   Hauses   in   der   Franz-Mehring-Straße   mit   Darstellung   der   unterschiedlichen   gewerblichen   Nutzung des   Erdgeschosses   (vom   Kolonialwarenladen,   als   Zahnarztpraxis,   Frisörgeschäft,   Papierwarenhandlung   und   Bücherei   bis   hin zur   Anwaltskanzlei)   vorgestellt.   Dies   stieß   bei   den   Nachbarn   auf   so   großes   Interesse,   dass   sich    ein   Dölauer   Geschichtskreis konstituierte,   der   die   noch   vorhandenen   Dokumente   zur   Franz-Mehring-Straße   als   Verbindung   zwischen   dem   historischen Dölauer    Ortskern,    auch    bezeichnet    als    Kopftuchviertel,    und    dem    um    1900    entstandenen    Villenviertel    Neu-Dölau,    früher bezeichnet   als   Hutviertel,   sammelte.   In   einem   ersten   Dölauer   Heft   wurde   alsbald   diese   Straßengeschichte   aufbereitet   und   mit der    Darstellung    der    in    den   Archiven    des    Landesmuseums    für    Vorgeschichte    lagernden    steinzeitlichen    Funde    aus    Dölau verbunden   wie   auch   mit   der   gesamten   Baugeschichte   des   Ortes.   Für   das   zweite   Heft   wurde   ein   Thema   gewählt,   welches   auch sehr   viele   Hallenser   anspricht,   da   die   ehemals   fünf   großen   Ausflugsgaststätten   im   Ortsteil   Dölau   weit   über   die   Ortsgrenzen hinaus   bekannt   waren.   Nunmehr   wurde   das   Anliegen   der   Dölauer   Hefte   deutlich,   alle   noch   vorhandenen   Dokumente   und Erinnerungen   zu   sammeln   und   zu   publizieren,   die   trotz   der   heutigen   Fototechnik   und   elektronischen   Speichermöglichkeiten   in unserer schnelllebigen Zeit sonst für immer verloren gehen. Das   dritte   Heft   stützte   sich   auf   eine   seit   1945   akribisch   geführte   handschriftliche   Chronik   der   katholischen   Kuratie   in   Dölau   und behandelte   einerseits   die   Kuriosität,   dass   über   viele   Jahrzehnte   die   Notkirche   im   Tanzsaal   der   ehemaligen   Gaststätte   “Dölauer Heide”   ihr   Domizil   fand,   zeichnet   aber   auch   die   gesamte   Baugeschichte   der   neuen   katholischen   Kirche   Maria   Königin   in   Dölau nach.    Obgleich    es    durch    den    Schulförderverein    eine    Publikation    im    Jahr    2010    zum    100-jährigen    Jubiläum    der    Dölauer Grundschule   mit   einer   Vielzahl   von   Erlebnisberichten   und   früheren   Klassenfotos   gab,   erfolgte   mit   dem   vierten   Dölauer   Heft   eine umfassende   Darstellung   des   Unterrichtswesens   von   den   Anfängen   bis   zur   Gegenwart   in   einem   Heidedorf.   Nach   aufwändigen Archivstudien   konnte   so   auch   an   die   beiden   in   Dölau   vormals   bestehenden   Privatschulen   erinnert   werden   und   auch   die Geschichte   der   früheren   Kindereinrichtungen   wurde   behandelt.   Dabei   hat   sich   bei   allen   vier   Heften   die   Tradition   herausgebildet, die   jeweils   im   Frühjahr   und   Herbst   erscheinende   neue   Publikation   in   zwei   Vorträgen   vorzustellen.   Dies   erfolgt   nicht   nur   durch einen    Vortrag    und    mit    entsprechender    Lichtbildpräsentation,    sondern    wird    möglichst    auch    themenbezogen    entsprechend gestaltet.   Gab   es   beim   Heft   zur   Dölauer   Schulgeschichte   drei   Unterrichtsstunden   in   jeweils   zeitgemäßer   Aufmachung   der Kaiserzeit,   der   DDR-POS   und   der   Nachwendeschule,   so   wurde   für   das   im April   erschienene   fünfte   Hefte   zum   Dölauer   Bergbau augenzwinkernd   die   “Dölauer   Bergakademie”   gegründet   und   der   Autor   des   Heftes,   Prof.   Dr.   Eckhard   Oelke   präsentierte   seine interessanten   Forschungsergebnisse   zur   Geschichte   des   Abbaus   von   Braunkohle,   Steinkohle,   aber   auch   von   Ton,   Sand   und Stein in einem akademischen Festvortrag. Parallel   entsteht   derzeit   ein   Sonderheft   “Dölauer   Geschichten«.   Mit   diesem   Heft   geht   es   den   Initiatoren   darum,   Erinnerungen und    Geschichten    der    Dölauer    aus    ihren    Familien,    aus    der    Zeit    vor    und    nach    dem    Weltkrieg    oder    auch    zu    bestimmten historischen   Ereignissen   zu   bewahren.   Es   ist   geplant,   dass   das   Heft   unter   Beteiligung   möglichst   vieler   Menschen   aus   Dölau   im Jahr 2017 erscheint. Das   sechste   Heft   wird   im   Herbst   die   zahlreichen   historischen   Ansichtskarten   von   Dölau   zusammenfassen.   Weitere   Hefte sollen   die   Geschichte   der   historischen   Steinkirche   und   der   evangelischen   Gemeinde,   die   Entstehung   der   Landwirtschaft,   speziell die   Entwicklung   der   drei   großen   Bauern   in   Dölau,   aber   auch   der   Bodenreform   und   LPG-Gründung   zum   Inhalt   haben.   Es   ist   ein Heft   geplant   zur   Geschichte   des   Dölauer   Krankenhauses   und   eins   über   die   zahlreichen   Dölauer   Vereine.   Gesucht   werden   noch Mitstreiter   für   das   Heft   zur   Geschichte   von   Industrie   und   Handwerk   in   Dölau.   Insgesamt   soll   diese   Heftreihe   die   in   vielen Beziehungen    einzigartige    Geschichte    in    Dölau    überblicksmäßig    darstellen    und    zur    Bewahrung    von    Dokumenten    und Erinnerungen beitragen.
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Das erste Buddhistische Haus von Deutschland in Dölau Wissen Sie etwas über den Buddhismus in Dölau? Erstaunt werden Sie fragen, was hat der Buddhismus mit Dölau zu tun? Um es vorweg zu nehmen, in Dölau gab es ein Buddhistisches Haus. Es ist noch gar nicht so lange her, da hätten Sie es bewundern können! Es stand bis 1999 in der Dr.- Hans-Litten-Straße. Dort wo sich heute auf dem Grundstück mit der Nummer 28 ein Neubau aus dem Jahre 1999 erhebt, stand das erste Buddhistische Haus Deutschlands. Im südlichen Teil der damaligen Triftstraße (heute Straßenabschnitt zwischen der Alfred-Oelsner-Straße und der Otto- Kanning-Straße) erwarb Dr. Wolfgang Bohn ein Grundstück und ließ 1910 ein Landhaus erbauen. Von der östlichen Grundstücksgrenze aus wurde das Haus ca. 30 m in das Grundstück versetzt. Es war als Wohn-, Treff- und Wirkungsstätte der  Anhänger des Buddhismus geplant. Vor seinem Haus hatte er eine buddhistische Gedenksäule  (Stupa) errichtet (im Bild 1 links vom Eingang zu sehen). Das Haus wurde in einem Artikel von Karl Seidenstücker in der buddhistischen Zeitschrift „Buddhistische Warte“, Nummer 3-4, III. Jahrgang,  des Jahres 1911 unter der Überschrift: „Eine buddhistische Votivstätte im Herzen Deutschlands“, wie folgt beschrieben: „Unweit der alten Saale-Stadt Halle, der Hochburg des deutschen Protestantismus, und von      ihr durch einen herrlichen Buchen- und Tannenwald, die Heide, geschieden, liegt ein kleiner Flecken, Dölau. An dem Saum der Heide sich anschmiegend, abseits von Lärm und Rauch der Großstadt, ist dieses Dorf ein beliebter Ausflugsort der naturliebenden  Halleschen Einwohnerschaft, und Hunderte von erholungsbedürftigen Wanderern sieht man Sonntags durch die stillen Wege der Heide pilgern. Hier in Dölau hat unser Gesinnungsfreund  Dr. Wolfgang Bohn ein Grundstück erworben und auf diesem im verflossenen Frühjahr ein kleines Landhaus errichtet, dem er den Namen Sarana-Vihära gegeben hat.Das ziemlich große Grundstück (35 Schritt von der Strasse bis zum Hause und jenseits desselben weitere 55 Schritt) hat Wolfgang Bohn eigenhändig mit großer Liebe und Sorgfalt in einen Garten verwandelt, der im Lauf der Jahre seinem Besitzer das meiste von dem, was zu des Leibes                                       Nahrung gehört, geben wird; denn Dr. Bohn ist nicht nur ein tüchtiger Arzt, guter Redner und      vortrefflicher Schriftsteller, sondern auch ein ausgezeichneter Gärtner und bedachtsamer Haushalter.Unmittelbar vor dem Haus erhebt sich eine schlichte buddhistische Gedenksäule  (Stupa), aus Backsteinen errichtet und mit einer überdachten Nische versehen, die eine Statue des Erhabenen trägt. Der erste Spatenstich zu diesem Stupa wurde am 2500jährigen Mahābodhi-Tage getan, und so stellt diese Gedenksäule, die erste dieser Art im westlichen Europa, eine Erinnerung dar an den großen Fest- und Jubiläumstag der buddhistischen Welt. Und wenn im kommenden Jahr der Frühling durchs Land zieht, wird grünes Rankenwerk die Säule umwinden, ein Sinnbild des ruhigen und stillen Lebens, das allhie sich eine Stätte geschaffen hat. Häufig sieht man Ausflügler vor dem Toreingang Halt machen und neugierig nach der Gedenkstätte lugen. Zerbrechen sie sich wohl den Kopf über dieses Rätsels Lösung? Oder hat es Frau Fama vielleicht schon in Halle erzählt, dass hier ein Anhänger Buddhas wohnt? Jedenfalls macht das Häuschen mit dem Stüpa einen eigenartigen, dabei aber sympathischen, einladenden Eindruck.Wir stehen am Tor und klopfen an. Der freundliche Wirt, von seiner treuen Hündin Māyā begleitet, öffnet und bietet uns den Willkommensgruß. Nach Besichtigung der Säule lenken wir unsere Schritte dem Hause zu. Ein wohnliches, behagliches Zimmer nimmt uns auf. Alles wirkt in seiner Einfachheit so traulich und anziehend; hier fühlen wir uns heimisch. Die Herbstsonne blickt matt durch die letzten Bäume der Heide ins Stüblein, und lautlos huschen die Schatten der schwankenden Zweige an der Wand auf und nieder. In anregendem Gespräch vergeht die Zeit gar schnell – es ist Abend geworden. Wir treten in den Garten hinaus. Strahlend rein leuchtet der silberne Mond über dem schwarzen Wald; aus dem Wiesengrund vor uns steigt leichter Nebel auf. Nichts regt sich weit und breit, ein feierliches Schweigen umgibt uns, eine Stille, die dem Großstadtmenschen so unendlich wohl tut. Hier stört nicht das grelle Licht elektrischer Laternen, nicht das betäubende Gerassel der Wagen und Straßenbahnen den Frieden der abendlichen Ruhe. Hier ist gut sein, - ein Ort wie geschaffen zum Denken, Sinnen und Meditieren. Und dann senkt sich die Nacht mit ihrem geheimnisvollen Zauber auf die Flur hernieder. Tiefes Schweigen ringsum, - auch wir begeben uns zur Ruhe. Taghell scheint der Mond durch die unverhüllten Fenster auf mich herab, und ein leiser Wind, der durch das Laub der Heide zieht, singt einem Müden das Schlummerlied.  Skr.“        Wer war Dr. Wolfgang Bohn?  Dr. Wolfgang Bohn wurde 1871 geboren. Er studierte Medizin und war dann leitender Arzt der Kneipp-Kuranstalt Ziegenhals (Schlesien). Hier entstanden seine „Aufsätze zum Verständnis der Kneippschen Heilweise - Kneipp und die Kneipp-Kur“. Offensichtlich kam er in Ziegenhals erstmals mit der indischen Philosophie und dem sich in Deutschland verbreitenden Buddhismus in Berührung. Wie das abgebildete Foto (Bild 2) zeigt, hat er dann auch Kontakt zum Indologen  Karl Seidenstücker aufgenommen, „der am 15.August 1903 in Leipzig die erste buddhistische Organisation im Deutschen Kaiserreich, den „Buddistischen Missionsverein für Deutschland“ gründete (1906 wurde der Verein in „Buddhistische Gesellschaft für Deutschland“ umbenannt, gefolgt 1909 von „Mahabodhi-Centrale).“  5 ) Aus den vorliegenden Publikationen ist zu erkennen, dass er sich schon in jungen Jahren zum Buddhismus und seiner Lehre hingezogen fühlte. Er arbeitete intensiv mit Gleichgesinnten um diese Lehre auch in Deutschland zu verbreiten und die Menschen mit seinen Inhalten vertraut zu machen. „Am 12.09.1909 wurde die Deutsche Pâli-Gesellschaft von fünf Mitgliedern gegründet. Den Vorsitz übernahm  Dr. Wolfgang Bohn und die Geschäftsführerstelle Herr Walter Markgraf (Verlagsbuchhändler, gest. 1914/15) in Breslau.“ 1)  Am 18.08.1912 gründete Wolfgang Bohn mit Herrn Schloß  in seinem Dölauer Haus den „Bund für das buddhistische Leben“. Dieser Bund war  gleichzeitig ein deutscher Zweig der „Internationalen Mahâbodhi-Gesellschaft.“ 3)   Das Ziel war die Zentralisierung der buddhistischen Bewegung in Deutschland. Im Heft 6 der Zeitschrift Buddhistische Welt hieß es damals:  „Am 18.August 1912 fand die Hauptversammlung in Dölau bei Halle bei Dr. Bohn statt. Es wurde nur mitgeteilt, daß Markgraf  wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde, Bauer zum Geschäftsführer und Dr.Bohn zum Bücherwart. Der Jahresbeitrag der Deutschen Pâli-Gesellschaft wurde um die Hälfte auf zehn Mark verringert. Weiter wurde mitgeteilt, daß die Vihâra-Sammlung endgültig gescheitert war und die Gelder (167,30DM) zurückgestellt wurden. Gleichzeitig wurde gebeten, die "in diesem Jahre wieder den gesteigerten Wünschen vollauf gerecht gewordene Zeitschrift" durch einen "so notwendigen Extrabeitrag" zu unterstützen.“   2) Sprachrohr der buddhistischen Anhänger war die „Zeitschrift für Buddhismus“. Hier veröffentlichte auch Dr. Wolfgang Bohn zahlreiche Publikationen.  So schreibt Herrn Thilo Götze Regenbogen:  „Er (Dr. Bohn d.R.) gab 1912/13 in IBW (Indien und die Buddhistische Welt) Weisheitssprüche aus dem tibetischen Legendenwerk Dsanglun heraus.“ 4) Blättert man in den Archiven so findet man folgende Werke zum Buddhismus von Dr.Wolfgang  Bohn: - Buddhismus, die Religion der Erlösung. Breslau, Walter Markgraf 1911. - Die Religion des Jina und ihr Verhältnis zum Buddhismus , München-Neubiberg, Oskar Schloß        Verlag, 1921 - Psychologie und Ethik des Buddhismus. Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, Mchn. U.    Wiesbaden, Bergmann, 1921 Die Arbeit des Bundes erfuhr im Juni 1921 durch Bohn und Hornung einen erneuten Aufschwung, schlief aber   Mitte der zwanziger Jahre ein. 3) Als Abschluss der Betrachtungen zum ersten „Buddhistischem Haus Deutschlands“ in Dölau sei korrekterweise erwähnt, dass mit dem Tod von Dr.Wolfgang Bohn (Sterbedatum nicht bekannt!) das Haus nicht in Vergessenheit geriet. Es wurde eine Art Pilgerstätte. Besucher aus dem In- und Ausland kamen hierher, um mit der Vergangenheit Kontakt aufzunehmen. Es bestand bis zu seinem Abriss 1999 in seiner ursprünglichen Form. Obwohl die Käufer des Grundstückes das Haus neben dem geplanten Neubau bestehen lassen wollten, gab es keine Genehmigung durch die entsprechenden Stellen der Stadt Halle. Bernd Wolfermann, März 2013 Literaturquellen: 1) [Die buddhistische Welt. -- 3 (1909). -- S. 40]. 2) Buddhistische Welt 6 (1912/13), S. 272 3) Aus Steinke, Ulrich: Karl Bernhard Seidenstücker (1876-1936) : Leben, Schaffen, Wirken. Anhang 7: Buddhistische Vereinsgründungen mit oder um Karl Seidenstücker.                                                                                                                           -- Fassung vom 28. Juni 1996. -- URL: http://www.payer.de/steinke/steinka7.htm. -- [Stichwort].) 4) Thilo Götze Regenbogen, Buddhismus in der DDR-Eine Spurensuche 5) Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie – Buddhismus in Deutschland (http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus_in_Deutschland) Bild 1, 3: Zeitschrift Buddhistische Warte, 3. Jahrgang, Nummer 3-4, 1911, S.106 Bild 2:      Archiv Fam. Schlör Bild 4:      Versandantiquariat Lange, Zeitschrift für Buddhismus Bild 5:      Archiv Prof. Dr. Markus Mode Bild 6:      Archiv Bernd Wolfermann
Bild 1 Das erste Buddhistische Haus von Deutschland in Dölau
Bild 2          Statue aus der überdachten Nische der Gedenksäule
Bild 3: Bild der „buddhistischen  Votivstätte“in Dölau 1911 – gelegentlich als „Stupa“ (Pagode, Dagoba, Tschörten) bezeichnet –mit Dr. Bohn (links),                                            Karl Seidenstücker (Mitte, 1876- 1936) und Carl Theodor Strauss (rechts, 1852–1937)
Bild 4: Zeitschrift für Buddhismus (Komplett- ausgabe von 1920)
Bild 5: Das buddhistische Haus in Dölau 1970. v.l.n.r.: Heinz Mode, Ven. N. Jinaratna Mahanayaka Thera (Gen. Secretary, Maha Bodhi Soc. of India), Kurt Rauchbach
Bild 6:  Blick auf den ehemaligen Standort des „Buddhistischen Haus“ in der    Dr.-Hans-Litten- Straße (2013)
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Das Orts-Statut (Straßenreinigung) von Dölau aus dem Jahr 1908 Es ist oft interessant in alten Dokumenten zu blättern. Man kann Vergleiche zur heutigen Zeit ziehen und eine Bewertung abgeben. Ein altes Dokument der Gemeinde Dölau wird heute vorgestellt. Es gibt einen Teil des „Orts-Statut“ wieder. Konkret geht es um Festlegungen zur Straßenreinigung im Jahre 1908. Bernd Wolfermann, August 2015
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